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Professionelle Hilfe beginnt mit der Beratung oder dem therapeutischen Gespräch. Im vertrauensvollen Kontakt zwischen Klient/in und Therapeut/in werden Fragen, Probleme, Konflikte, traumatische Erfahrungen und deren Hintergründe, Zusammenhänge zunächst erörtert, ggf. findet als erstes eine Stabilisierung statt. Ziel dieses Prozesses ist es, zu angemessenen
Lösungen zu kommen, die der/die Rat- bzw. Hilfesuchende selbst findet und auch als solche erleben kann.
Die Therapeutin begleitet den Prozess, indem sie auf Ressourcen aufmerksam macht und hilft, diese zu nutzen. Im Verlauf des therapeutischen Prozesses sind beide Seiten - Therapeut/in und Klient/in - aufeinander bezogen. Das betrifft das Bedürfnis nach Hilfe auf der einen Seite und die Zuwendung, das "offene Ohr" auf der anderen Seite.
Auf der Grundlage der therapeutischen Beziehung im Gespräch erhält die/der Hilfesuchende die Möglichkeit, sich selbst in seinem Denken und Fühlen wahrzunehmen, sich im Alltag mit seinen Komplikationen wieder zu orientieren, um wieder selbstbestimmt sein Leben meistern zu können. Darüber hinaus bedarf es des Austausches und der Aufarbeitung im Gespräch auch bei den erfahrungs- und erlebnisaktivierenden Methoden in der Psychotherapie. Hierzu zählen z. B. die Tanztherapie und die Arbeit mit kreativen Medien. Dies gilt sowohl für die Gruppe als auch für die Einzelarbeit. In diesem Zusammenhang benutze ich gern
imaginative Verfahren wie Tagtraumtechniken, Visualisierungen oder Phantasiereisen, um den einzelnen an das
große Potenzial seiner Selbstheilungskräfte heranzuführen, die im Unbewussten schlummern. |
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