|
|
 |

Tanztherapie
Tanzen ist eine ursprüngliche Ausdrucksform des Menschen.
Tanzen bedeutet Balsam für Körper, Geist und Seele.
Tanzen entspricht dem natürlichen Bedürfnis des Menschen, sich in Freude an der Bewegung
auszudrücken, Anspannung loszulassen, sich wieder zu spüren und als Körper-Geist-Seele-Einheit
zu erleben.
Tanztherapie als eine Methode der
Psychotherapie unterstützt gezielt diese Selbstheilungskräfte, die durch das Tanzen und den freien
Selbstausdruck freigesetzt werden.
- Übungszentriertes Vorgehen ermöglicht es,
- den eigenen Atem, den eigenen Rhythmus zu erleben,
- körpereigene Energien gezielt aufzufüllen und zu aktivieren,
- in die Mitte zu kommen,
- sich neue Bewegungsmöglichkeiten anzueignen und alte Bewegungsmuster als
veränderbar zu erfahren.
Dabei finden Körpertechniken aus
verschiedenen Tanzrichtungen und Bereichen ihre Anwendung, z. B. Modern Dance, Contact-Improvisation,
New Dance, Release-Technik, moderner Ausdruckstanz, Authentische Bewegung, Tai Chi, Qi Gong,
bioenergetische Atemübungen und andere.
Der Maßstab für die "Richtigkeit" der Übung wird nicht von außen festgelegt,
sondern der eigene Körper, das eigene Bewegungsgefühl leiten den Übenden, eben das, was Mann
oder Frau gerade bewegt.
Indem der Tänzer/die Tänzerin
den eigenen Bewegungsimpulsen folgt, begegnen ihm/ihr eigene Lebensthemen auf unmittelbare Weise.
Innere Bilder zeigen sich und werden im Körperausdruck sichtbar und erfahrbar.
Der einzelne erlebt sich mit seiner Bewegung, im Kontakt mit sich selbst und in der Begegnung mit
anderen, sowohl in der Gruppe als auch bei der Einzelarbeit.
Im geschützten Rahmen der Therapie
dürfen Probleme und Konflikte erscheinen und geklärt werden, sowohl in der Bewegung als auch im
Gespräch. Die Kraft des Tanzes setzt Lebensfreude und
Leichtigkeit unmittelbar und direkt frei; ebenso verwandelt sich die Kraft der Schatten in das positive
Potenzial, das in jedem Konflikt, in jedem Problem auch enthalten ist.


|