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Zunächst jedoch lässt sich der
Gestaltende auf den Schatz seines unbewussten Wissens ein, der ihm im verbalen Austausch oder auch über
das logische Denken nicht zu Verfügung steht.
Bei der Betrachtung der Resultate gibt
es keine Bewertung oder eine ästhetische Norm, keine dogmatisch ausgerichtete Moral.
Alles was geschaffen wird und auf diese Weise sichtbar wird, hat eine Daseinsberechtigung allein aufgrund
der Tatsache, dass es sich zeigt. Für die Gestaltungen verwenden wir Ton; Farben, Stifte und Ölkreiden beim freien Malen und Schreiben. Weitere kreative Ausdruckmittel sind das psychodramatische Rollenspiel / therapeutisches Theater, Maskenbau und Maskenspiel. Bei der Gestaltung von Themen werden Ideen, innere Bilder, Gefühle und deren Ausdruck eins; der Mensch entdeckt auf lustvolle Weise sein schöpferisches Potenzial wieder und erlebt sich als selbstbestimmtes Individuum. Besonders gern verbinde ich die verschiedenen Ausdruckmedien miteinander, so z. B. das Malen oder den Maskenbau einerseits mit Körperausdruck und Tanz andererseits, was den Selbstheilungsprozess tiefer und effektiver gestaltet. In diesem Zusammenhang erfolgt auch immer der Austausch im Gespräch, stützend, konfrontierend, klärend, damit die Erfahrungen bewusst verarbeitet und integriert werden können. Gut bewährt hat sich diese Arbeit bei der Aufbearbeitung von Krisen, bei der Ressourcenorientierten Stressbewältigung, in der Vor- und Nachsorge von Klinikaufenthalten sowie bei allen Menschen, die sich selbst etwas Gutes tun möchten und am eigenen Wachstum interessiert sind. |
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